Spartipps für die obligatorische Grundversicherung
- Bonus-Modell Franchise Hausarzt-Modell HMO-Modell Jugend-Rabatt Kasse wechseln Prämien-Verbilligung Telefon-Beratung Unfall
- Bonus-Modell
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- Prüfen Sie das Bonus-Modell
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Prämiensparpotenzial: 40%
Dieses Modell funktioniert ähnlich wie die Autoversicherung mit dem Bonus-Malus-System. Wer die Grundversicherung nicht beansprucht, zahlt tiefere Prämien (Mutterschaft und medizinische Prävention sind ausgenommen). Im ersten Jahr steigt die Prämie zwar um 10%, danach sinkt sie aber in jedem leistungsfreien Jahr, bis nach fünf Jahren nur noch rund 60% der Normalprämie zu zahlen sind.
- Franchise
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- Optimieren Sie Ihre Franchise
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Für Kinder gibt es keine Minimalfranchise, Erwachsene müssen mindestens die ersten 300 Franken selber übernehmen. Seit 2005 dürfen die Kassen je nach Franchise die folgenden gesetzlichen Maximalrabatte gewähren:
Erwachsene
500 Franken: 160 Fr./Jahr
1'000 Franken: 560 Fr./Jahr
1'500 Franken: 960 Fr./Jahr
2'000 Franken: 1'360 Fr./Jahr
2'500 Franken: 1'760 Fr./JahrKinder und Jugendliche bis 18 Jahre
100 Franken: 80 Fr./Jahr
200 Franken: 160 Fr./Jahr
300 Franken: 240 Fr./Jahr
400 Franken: 320 Fr./Jahr
500 Franken: 400 Fr./Jahr
600 Franken: 480 Fr./JahrIhre optimale Franchise hängt von den effektiven Gesundheitskosten ab, die von der Grundversicherung übernommen werden (Arzt-, Spital-, Medikamentenkosten etc.).
Sie können die freiwillig erhöhte Franchise in der Grundversicherung jedes Jahr wieder herabsetzen, z.B. wenn Sie deutlich höhere Gesundheitskosten erwarten.
- Hausarzt-Modell
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- Schliessen Sie sich einem Hausarztnetzwerk an
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Prämiensparpotenzial: bis 20%
Ein Hausarztnetzwerk ist ein regionaler Zusammenschluss von frei praktizierenden Ärztinnen und Ärzten. Hausarzt-Versicherte wählen aus einer Liste ihrer Krankenkasse einen Hausarzt aus. Mit einer Hausarzt-Versicherung schränken Sie nicht die Leistungen der Grundversicherung ein, sondern verzichten lediglich auf die freie Arztwahl.
Hausarzt-Versicherte verpflichten sich, immer zuerst Ihren Arzt oder Ihre Ärztin zu konsultieren − ausser in Notfällen. Falls nötig, werden Sie von dort an eine Spezialistin/einen Spezialisten oder ins Spital überwiesen.
- HMO-Modell
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- Wählen Sie eine Gesundheitspraxis
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Prämiensparpotenzial: bis zu 25%
Eine HMO-Praxis ist eine Gruppenpraxis, in der neben Allgemeinärzten teilweise auch Gynäkologen oder Therapeuten verschiedener Fachrichtungen tätig sind (z.B. Physiotherapie, Ernährungsberatung etc.). Mit einer HMO-Versicherung können Sie alle Leistungen der Grundvrsicherung beanspruchen − mit Ausnahme der freien Arztwahl.
HMO-Versicherte verpflichten sich, immer zuerst Ihre HMO-Praxis aufzusuchen − ausser in Notfällen. Falls nötig, werden Sie von dort an eine Spezialistin/einen Spezialisten oder ins Spital überwiesen.
- Jugend-Rabatt
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- Wählen Sie eine Kasse mit grosszügigem Jugendrabatt
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Junge Leute zwischen 19 und 25 Jahren erhalten bei den meisten Krankenkassen eine Prämienermässigung.
- Kasse wechseln
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- Wählen Sie eine günstige Kasse
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Trotz einheitlichen Leistungen in der obligatorischen Grundversicherung bestehen grosse Prämienunterschiede. Die Grundversicherung können Sie in den allermeisten Fällen ohne Nachteile wechseln, auch wenn Sie älter, krank oder schwanger sind.
Keine Angst vor kleineren Kassen: Das KVG sorgt dafür, dass Versicherte nicht zu Schaden kommen können, selbst wenn eine Kasse zahlungsunfähig wird.
- Prämien-Verbilligung
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- Nutzen Sie Verbilligungen, die Ihnen zustehen
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Personen in bescheidenen Einkommens- und Vermögensverhältnissen steht eine Prämienverbilligung zu. Wie die Subventionen verteilt werden, bestimmt Ihr Wohnkanton.
Fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrer Wohngemeinde nach, ob Sie Anrecht auf eine staatliche Prämienverbilligung haben.
- Telefon-Beratung
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- Lassen Sie sich telefonisch beraten
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Prämiensparpotenzial: bis 15%
Die Ärztinnen und Ärzte am Beratungstelefon stehen rund um die Uhr zur Verfügung und geben ihre Empfehlung ab, ob ein Arztbesuch oder eine Einweisung in ein Spital notwendig ist, oder ob sich ein Patient selber helfen kann. Diese Empfehlung ist nicht verbindlich, und die freie Arztwahl ist nicht eingeschränkt.
Wer dieses Sparmodell wählt, muss einen ärztlichen Beratungsdienst anrufen, bevor er zum Arzt geht − ausser in Notfällen und bei gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen.
- Unfall
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- Schliessen Sie die Unfallversicherung aus, wenn Sie schon versichert sind
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Wenn Sie mehr als 8 Stunden pro Woche beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt sind, können Sie den Unfallschutz in der Grundversicherung ausschliessen. Damit reduziert sich Ihre Prämie je nach Kasse um 5 bis 10%.
Sobald Sie nicht mehr vom Arbeitgeber versichert sind, müssen Sie das der Krankenkasse umgehend melden, damit keine Deckungslücke entsteht.
