Spartipps für die Spitalzusatzversicherung
- Einstiegsrabatt Kasse wechseln Kollektiv-Vertrag Kostengutsprache Mehrjahresvertrag Mutterschaft Prämien-Entwicklung Selbstbehalt Spitalliste
- Einstiegsrabatt
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- Vorsicht bei Einstiegsrabatten
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Einige Kassen gewähren bereits beim Einstieg hohe Schadenfreiheitsrabatte.
Fragen Sie immer nach, um wie viel sich Ihre Prämie erhöht, wenn Sie Leistungen beanspruchen!
- Kasse wechseln
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- Vergleichen Sie Prämien und Leistungen
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Auch bei den Spitalzusätzen gibt es grosse Prämienunterschiede. Anders als in der Grundversicherung besteht für die Kasse aber kein Zwang, jemanden aufzunehmen.
Eine Kasse kann wegen Ihrer medizinischen Vorgeschichte die Aufnahme verweigern oder einen Vorbehalt aussprechen. Die Kasse zahlt dann nichts für eine künftige Behandlung von Krankheiten oder Unfallfolgen, die bereits bei Vertragsabschluss bestehen.
- Kollektiv-Vertrag
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- Schliessen Sie sich einem Kollektiv-Vertrag an
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Erkundigen Sie sich, ob Sie bei Ihrem Arbeitgeber, Ihrem Verein, Berufs- oder Branchen-Verband eine Kollektiv-Spitalzusatzversicherung besteht.
Wer einer Kollektiv-Versicherung beitreten kann, spart zwischen 10% und 20% der Zusatzversicherungs-Prämien.
- Kostengutsprache
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- Klären Sie rechtzeitig, welche Kosten Ihre Kasse übernimmt
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Spitalzusatzversicherte haben heute keine absolute Sicherheit mehr, dass sie sich in jeder Privatklinik behandeln lassen können. Wenn eine Krankenkasse keinen Tarifvertrag mit der ausgewählten Klinik abgeschlossen hat, müssen die Versicherten einen Teil der Kosten selber übernehmen.
Darum gilt: Verlangen Sie bei planbaren Operationen unbedingt vorher eine Gutsprache für die vollumfängliche Kostenübernahme von Ihrer Kasse!
- Mehrjahresvertrag
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- Meiden Sie Verträge, die Sie mehrere Jahre binden
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Bei Mehrjahresverträgen bleiben Sie in der Regel für die ganze Laufzeit an den Versicherer gebunden. Vorzeitig auflösen können Sie den Vertrag nur im Falle einer Prämienerhöhung (innert 25 oder 30 Tagen nach Ankündigung) oder im Falle eines Schadens.
Solche Knebelverträge kennen zum Beispiel Assura, CSS und Groupe Mutuel.
- Mutterschaft
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- Geburt ausschliessen
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Frauen ohne Kinderwunsch sollten eine Kasse wählen, bei der sie die Kosten für eine Geburt in der Spitalzusatzversicherung ausschliessen können.
Spitalzusatzversicherungen ohne Geburtendeckung sind je nach Kasse 20 bis 40% günstiger.
Erkundigen Sie sich unbedingt nach den Karenzfristen (Wartefristen) der Kassen für Mutterschaftsleistungen. Je nach Kasse muss die Zusatzversicherung während mindestens 270 oder 365 Tage (bei der Assura sogar 720 Tage) vor dem Geburtstermin des Kindes in Kraft gewesen sein!
- Prämien-Entwicklung
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- Erkundigen Sie sich, wie viel Sie später zahlen müssen
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Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach, wie stark Ihre Prämie voraussichtlich mit zunehmendem Alter ansteigt.
Bei einigen Kassen lässt sich bereits heute voraussehen, dass die Prämien im Alter unbezahlbar werden.
- Selbstbehalt
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- Prüfen Sie einen freiwilligen Selbstbehalt
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Wenn Sie einen Selbstbehalt für den halb-privaten oder privaten Spitalaufenthalt vereinbaren, können Sie zwischen 10% und 70% der Prämie einsparen. Der Rabatt für den gleichen Selbstbehalt variiert von Kasse zu Kasse.
Sie können Ihre Kasse anfragen, ob sie Ihnen den Selbstbehalt erlässt bzw. reduziert, wenn Sie sich freiwillig in der allgemeinen Abteilung behandeln lassen.
Achtung: Den gewählten Selbstbehalt müssen Sie im Falle eines Spitalaufenthaltes zusätzlich zu Franchise und Selbstbehalt in der Grundversicherung bezahlen.
- Spitalliste
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- Beschränken Sie sich auf die Spitäler, die mit Ihrer Kasse zusammenarbeiten
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Sie sparen bis zu 25% Prämie, wenn Sie sich auf die Spitäler beschränken, die auf der Liste Ihrer Kasse stehen. Beachten Sie aber, dass die Kassen jederzeit Spitäler von der Liste streichen können.
